In Bregenz gerne Kind oder Jugendlicher sein
Von den 28933 Einwohnern von Bregenz sind etwas mehr als 5.500 Kinder und Jugendliche. So wie in anderen Städten und Gemeinden geht auch in Bregenz die Zahl der Kinder stetig zurück. Kinder- und jugendfreundliche Politik hat daher die Aufgabe, sich der Anliegen dieser Zielgruppe und deren Eltern besonders anzunehmen.
Ist es nicht so...?
Schule und Berufsorientierung auf der einen Seite, der Konsumdruck auf der anderen Seite machen aus der "schönsten Zeit des Lebens" immer öfters einen emotionalen "Hürdenlauf", dem viele Kinder und Jugendliche hilflos gegenüberstehen. Dazu kommt, dass öffentliche Freiräume durch Verordnungen, Verbauungen, Straßenverkehr usw. ständig zurückgebildet werden. Der Sparkurs in den Schulen führt überdies dazu, dass schwächere Kinder nicht mehr jene Unterstützung erhalten die für einen optimalen Lernerfolg notwendig wäre. Und nicht zuletzt klafft in manchen Familien der Anspruch zwischen emotionaler Geborgenheit und der Realität weit auseinander.
Zurück in die Zukunft
Wir wollen daher - Schritt für Schritt - verloren gegangenen Freiraum für Kinder und Jugendliche wieder zurück gewinnen. Unterschiedliche, auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen zugeschnittene Förder- und Freizeitprojekte, sollen angeboten werden. (Werdende) Eltern sollen die Möglichkeit erhalten, Erfahrungen auszutauschen, Informationen über Erziehung, richtiges Lernen, Konfliktbewältigung u.v.m zu erhalten.
Die sinnvolle Förderung von Freizeitprojekten, unterschiedlichen Betreuungsformen und die Bereitstellung von geeigneten Räumlichkeiten stehen im Zentrum einer sozialdemokratisch verwalteten Stadt.
Ein großes Ziel
Unser Ziel ist es, Bregenz zur kinder- und jugendfreundlichsten Stadt Vorarlbergs zu machen.
Konkrete Schritte
- Kostengünstigen Nachhilfeunterricht für alle Schüler
- Wenigstens eine Ganztagesschule für Volks- und Hauptschüler
- Verstärkte Sozialbetreuung in den Pflichtschulen
- Den Ausbau zeitgemäßer Kinder- und Jugendbetreuungseinrichtungen
- Die Einrichtung eines Eltern-Kolleg mit fachlicher Erziehungsberatung
Ein Ziel bis 2010
Jedes Kind im Alter von 1,5 - 14 Jahren hat bei Bedarf ganzjährig Anspruch auf einen qualitativen, leistbaren und flexiblen Tagesbetreuungsplatz.
