Müll wird immer mehr zur Belastung für Bregenzer Bürger
Geldbeschaffung auf Kosten der Bürger und der Umwelt
Ohne jede Vorankündigung wurde die Wertstoffsammelstelle im Bregenzer Barbenweg entfernt. Vizebürgermeister Gernot Kiermayr möchte sogar alle Wertstoffsammelstellen abschaffen und durch unterschiedliche Säcke je Wertstoffart ersetzen. Stadtrat Klaus Kübler befürchtet, dass damit der nächste Anschlag auf die Geldtaschen der Bürger bevorsteht. „Die Schwarz/Grüne Regierung wird versichern, dass keine Zusatzkosten entstehen werden – über kurz oder lang werden die Säcke jedoch jeden Bürger bares Geld kosten“, so Kübler.
Diese Vorgehensweise stehe laut Kübler im Widerspruch zur Änderung im Jahr 2009, als in vielen Wohnanlagen statt der gerechten Müllsäcke auf Container umgestellt wurde – auch damals ohne Vorankündigung. „Die Bewohner sind zu Recht überrascht und empört. Die Ablagerung in den Wohnanlagen und die ebenso illegale Entledigung in der Natur wird noch weiter zunehmen und das schadet der Umwelt“, so Kübler weiter. Ein Rückblick auf die vergangenen Jahre zeigt auf, wie den Bregenzern immer höhere Müllkosten entstanden sind:
2005 wurde die gratis Sperrmüllsammlung abgeschafft und es wurde begonnen neben den Müllgebühren Zusatzeinnahmen von den Bürgern einzuholen. Der gute Ansatz, den jährlich einmal anwachsenden Müllberg vor den Wohnanlagen zu vermeiden wurde missbraucht, um weitere Einnahmen zu erzielen und Personalkosten zu sparen. Die von der SPÖ prophezeiten Konsequenzen blieben nicht aus: In den Siedlungen türmt sich – auf Kosten aller Mieter – der Sperrmüll und nicht selten wird illegal im Grünen entsorgt.
Im Jahr 2009 kam in vielen Bregenzer Wohnsiedlungen der Wechsel von Müllsäcken zu Containern. Das gerechte System der Müllsäcke wurde bereits damals ohne jede Vorankündigung oder politische Diskussion über Nacht geändert. Wieder zahlen die Bewohner mehr für den Müll. Zudem wird seit der Einführung der Container nicht selten Müll von außerhalb hergetragen.
Die Bregenzer SPÖ stellt sich klar auf die Seite der Bürger und gegen die Geldbeschaffungspläne und Verschlechterungsideen von Linhart und Kiermayer. „Nicht zum ersten Mal, führen ÖVP und Grüne über Nacht Änderungen durch, die letztlich der Bregenzer bezahlen muss – das muss ein Ende haben“, sagt Kübler.
Bereits jetzt macht die Stadt hohe Gewinne nur mit Müll. Allein im Jahr 2009 waren das € 411.188,83. Hinzu kommt noch eine Rücklagenzufuhr in Höhe von € 52.500. Somit bezahlten die Bregenzer Bürger im Jahr 2009 um € 463.688 mehr als benötigt wurde. Den genauen Rechnungsabschluss können Sie HIER RUNTERLADEN.

